bericht Jahresabschluss 2009
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Eher durchwachsen war der Wetterbericht für Samstag, den 10. Oktober. Trotzdem feierte schon am Vormittag ein bestens gelaunter Haufen Oldtimer-Club-Mitglieder und Gäste beim Clubvorstand Markus Schlosser in Bad Wiessee. Alle hatten angepackt, um auf dem eigens von Autos befreiten Werkstatthof des Autohauses Schlosser den Saisonabschluss zu feiern. Hans Mangold vom Getränkehaus in Wiessee steuerte die Biertischgarnituren bei, auf denen es sich rund 50 Oldtimer-Liebhaber nun gemütlich machten. Die Sonne kam doch noch heraus und so wurde bei Blick auf den noch ruhigen Tegernsee reichlich geratscht und reichlich gegessen. Denn unser Wirt Reinhard Berger hatte nicht nur seinen riesigen Profigrill mitgebracht, sondern spendierte allen Hungrigen auch eine deftige Mahlzeit mit Spanferkel und Knödel. Dazu schmeckten Bier und Limo, freundliche Gaben der Brauerei Reutberg. Ganz herzlichen Dank den großzügigen Spendern.
So gestärkt konnte man die mitgebrachten Oldtimer bewundern: vom Ford Taunus über Isetta, Champion, Boxer-BMW, UT mit Ilo-Motor, Siata Spring bis hin zum Zweitakt-Wartburg, der eigens aus dem Allgäu anreiste, pünktlich als das Spanferkel gerade aufgegessen war. Da hatte aber die Oktober-Sonne gerade den Kampf gegen die düsteren Wolkengebirge verloren. Und so gingen erste schwere Tropfen nieder. Kein Problem, denn flugs wurden Tische und Bänke im Laufschritt in die frei geräumte Werkstatt der Schlossers getragen. Draußen prasselte nun ein Wolkenbruch los, wobei der offene Siata am längsten brauchte, um sich per Verdeck gegen den Regenguss zu wappnen. Die, die angesichts der schwarzen Wolken zuvor vorsichtshalber mit Ihren Fahrzeugen das Weite suchten, haben etwas verpasst. Denn drinnen in der nun zum Café umfunktionierten Werkstatt wurde nun heißer Kaffee ausgegeben. Und eine reiche Auswahl an köstlichen Kuchen, die unsere Club-Damen beisteuerten. Auch hier einen herzlichen Dank dafür. So mancher Gast brachte es auf vier Stück, trotz vorherigem Spanferkel, versteht sich. So lässt es sich noch ein paar gemütliche Stunden aushalten.
Ein kühler Wind fegte nun durch Wiessee, aber in der Werkstatt blieb es gemütlich warm. Da kann man prächtig über die zu reparierenden Autos diskutieren und sich freuen, dass es drinnen so schön trocken bleibt. Erst am späten Nachmittag wollten die letzten Gäste gehen. Da hatte sich aber auch der Regen wieder verzogen. Statt der Biertische regierten bei den Schlossers nun wieder havarierte Autos. Hoffentlich sind alle gut nach Hause gekommen, trotz der wegen voller Bäuche eingeschränkten Beweglichkeit am Lenkrad.
Martin B.
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