10. Oldtimertreffen in Gmund am Tegernsee am 8. August 2010
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Dieses Mal bleiben nur die unverbesserlichen Optimisten im Oldtimerclub optimistisch: "Das Wetter wird schon noch" heißt es am Freitag beim gemeinsamen Aufbau des Festzeltes auf dem Gmunder Platz. Alle helfen mit, alle tragen Wetterfestes. Denn es hängen finstere Regenwolken am Himmel über dem Tegernsee. Immer wieder entladen sich schwere Schauer. Als endlich das große Zelt steht, trommelt der Regen unbarmherzig auf die Zeltplane, das Wasser rinnt am Boden quer durch das Zelt. Die Helfer stärken sich mit Semmeln und Wurst. Und manch einer ist froh um den aufgestellten Heizstrahler im Zelt. Doch am Sonntag des Treffens scheinen die Optimisten Recht zu behalten: Bewölkter Himmel, aber kein Regen, milde Temperaturen. Alle starten ihre Oldies, strömen nach Gmund, wo schon am frühen Vormittag die ersten hundert Teilnehmer eintreffen. Gastwirt Berger und seine Leute schieben die ersten Krüge über den Getränketresen, die ersten Würstl und Brezen finden hungrige Besucher. Der Platz wird wieder rappelvoll. Auf die Rundfahrt freuen sich wieder alle. Dieses Mal geht es über Moosrain und Schaftlach zum Kloster Reutberg. Doch als am Mittag zum Start der Rundfahrt gerufen wird, ziehen wieder bedrohlich schwarze Wolken auf. Beim Start in Gmund sieht es noch gut aus, doch unterwegs bekommen ein paar Teilnehmer offenbar Angst um ihre automobilen Schätzchen. Und verlassen die vorgesehene Route, um vielleicht doch noch trocken die heimatliche Garage zu erreichen. Das hat Folgen. Denn einige nicht-ortskundige Rundfahrtteilnehmer folgen blind den Vorausfahrenden. Die eilen aber nach Hause. Die Hinterherfahrenden bemerken erst später ihren Irrtum. So kommt es, dass trotz wieder mal bester Vorbereitung der Strecke samt unermüdlichen Einweisern der Freiwilligen Feuerwehr einige Starter das Etappenziel Kloster Reutberg gar nicht erreichen. Dabei dürfen wir dort sogar quer durch den engen, romantischen Klosterhof tuckern, wobei an winkenden und staunenden Biergarten-Gästen. Ein Teilnehmer bekommt von einem begeisterten Gast gar eine Flasche Reutberger Klosterbier durch das offene Oldie-Fenster überreicht. Erst an der Kreuzung vor der Gmunder Brücke kommen alle wieder zusammen: Die einen vom Kloster Reutberg, die anderen meist aus Richtung Wiessee, was manche staunen lässt. Dort vor der Ampel gibt es auch den einzigen Stau der diesjährigen Ausfahrt. Aber weil es dieses Jahr nicht so heiß ist, behalten alle Kühler ihr Wasser bei sich, bleiben alle Benzinleitungen dampfblasenfrei - fast alle. Am Festplatz haben sich derweil die meisten schwarzen Wolken verzogen. Da schmecken Kaffee und Kuchen umso besser. Erst am späteren Nachmittag trübt es wieder ein, beginnt endgültig zu regnen. Da sind viele aber bereits zu Hause, freuen sich bereits auf das elfte Treffen im nächsten Jahr und genießen einstweilen die Fotos in der Galerie vom Treffen 2010. |